Leben interessanter machen – wie funktioniert das?

Leben interessanter machen

Leben interessanter machen.

Hat das Leben eigentlich noch mehr zu bieten oder war’s das schon?

Stellst du dir diese Frage ab und zu auch? Damit bist du wirklich nicht alleine.

Das eigene Leben interessanter machen – wie geht das, was muss man dafür tun und was sind Risiken und Nebenwirkungen davon?

Du bist, was du anziehst. Das haben wir ja schon längst geklärt und in unserem Beitrag zum Thema Anziehen von Frauen ausgiebig besprochen.

Dabei willst du doch sicherlich vor allem interessante Menschen, insbesondere auch interessante Frauen anziehen. Solche, die mit ihrer Anwesenheit dein Leben bereichern und es abwechslungsreicher machen.

Doch es gibt dabei ein kleines Problem.

Du ziehst interessante Menschen nämlich nur dann an, wenn du selbst interessant bist. Und das zählt natürlich nicht nur für Frauen, die von dir angezogen werden. Sondern für Menschen generell. Für dein gesamtes Umfeld – momentan sowie in Zukunft.

Wer wählt das Leben, das du lebst?

Stell dir mal vor, jemand hält dir eine Knarre an den Kopf und sagt, dass du ein halbes Jahr Zeit hast, um eine Laufstrecke von 42 Kilometern in weniger als 5 Stunden zu absolvieren. Schaffst du das nicht, so würde er dich und deine ganze Familie kaltblütig abknallen.

Ist ein absoluter Albtraum, oder?

Und stell dir vor, du würdest dir selbst das Ziel setzen, den Marathon unter 5 Stunden zu laufen. Du würdest dir die perfekten Laufschuheund die atmungsaktivsten Laufklamotten dafür kaufen, vier- bis fünfmal die Woche dafür trainieren und dann die Marathonstrecke in unter 5 Stunden absolvieren. Auf der Zielgeraden würdest du lautstarken Beifall von deiner Familie kriegen, was diesen Event für dich wunderbar und unvergesslich machen wird.

Es wären die gleichen 42 Kilometer und die gleiche körperliche und geistige Anstrengung. Es wäre sogar vielleicht die gleiche Vorbereitung mit der gleichen Menge an Schweiß und Tränen.

Was war denn der entscheidende Unterschied zwischen einem Traum und einem Albtraum?

Das war die Frage der Perspektive:

  • Im ersten Fall musstest du das tun.
  • Im zweiten Fall hast du dich freiwillig dafür entschieden, es zu tun.

Jede solche Option, etwas zu tun oder zu unterlassen, beinhaltet eine Entscheidung. Die Summe dieser Entscheidungen ist das Leben. Genauer gesagt die Art, wie man sein Leben lebt.

Also was denkst du – wer wählt das Leben, das du lebst?

Was macht unser Leben interessanter?

Hast du dir mal Gedanken dazu gemacht, was dein Leben interessanter machen könnte?

Wahrscheinlich schon, genauso wie ich.

Weißt du, was bei mir herausgekommen ist? Mein Wunsch war es, mehr Dinge erleben zu können. Und mir gleichzeitig mehr Erlebnisse leisten zu können, die mein Leben abwechslungsreicher machen würden, damit ich es mehr genießen kann.

Damit liege ich wohl ziemlich im Trend. Denn laut Umfragen wollen die meisten Menschen nicht unbedingt reich sein, sondern vielmehr Dinge erleben, von denen sie glauben, dass nur Reiche sie erleben können.

Interessant dabei ist, dass solche Erlebnisse eigentlich gar nicht so teuer sind, wie sie auf den ersten Blick erscheinen mögen.

Man muss keine Yacht besitzen, um auf einer Yacht den Sonnenuntergang erleben zu können. Man muss kein Penthouse besitzen, um auf einer Dachterrasse gemütlich ein paar Cocktails schlürfen zu können.

Denk daran: es ist nur dass etwas Besonderes, wenn du es dir nicht jeden Tag leisten kannst. Denn alles, was du dir regelmäßig leisten kannst, verliert früher oder später an Reiz.

Letztendlich ist es genau diese Abwechslung, die unser Leben interessanter macht. Wir müssen nur noch dafür sorgen, dass diese Abwechslung Einzug in unser Leben findet.

In manchen Fällen ist mehr erforderlich, als sie einfach nur zuzulassen. Hier und da müssten wir schon aktiv werden und gezielt darauf hinarbeiten. Bewusst Entscheidungen treffen, um die bestehenden Optionen auszunutzen und neue Opportunitäten zu erschaffen.

Unser Leben vielleicht hier und da etwas aktiver gestalten?

Das Leben attraktiver machen – wie funktioniert das?

Ich kann hier viel herumphilosophieren über das, was unser Leben interessanter machen könnte.

Ich kann aber nicht in deinen Kopf hineinschauen.

Deshalb ist alles, was ich sage, nur graue Theorie. Nur ein „könnte sein“ oder „wäre vielleicht interessant“.

Wie wäre es denn mit dem Übergang zur Praxis?

Jetzt bist du wieder gefragt. Und zwar geht es um folgende Frage:

Was würdest du tun, wenn du bei der Gestaltung deines Lebens überhaupt keine Limits hättest:

  • Wo würdest du leben?
  • Was würdest du beruflich machen?
  • Wie würdest du deine Freizeit verbringen?
  • Wie würde dein Zuhause aussehen?
  • Wie würde dein Umfeld / Bekanntenkreis aussehen?

Es sind allesamt einfache Fragen, die wir uns nur zu selten stellen.

Wenn du dir jetzt in aller Ruhe die Antworten zu diesen Fragen überlegt hast, vergleiche sie doch bitte mal mit der Realität, in der du lebst.

Und nun gibt es dazu noch drei abschließende Fragen:

  • Wie weit ist deine Realität von deinen Traumvorstellungen entfernt?
  • Bist du schon im realen Leben dabei, auf deine Träume hinzuarbeiten und sie zu realisieren?
  • Wenn nicht, warum nicht? Was hindert dich daran?

Hast du bei der Beantwortung dieser Fragen einen oder mehrere Störfaktoren entdeckt, die dich bei der Realisierung deines Traumlebens hindern?

Wenn ja, dann ist es höchste Zeit, diese Störfaktoren zu lokalisieren und zu überlegen, wie du sie eins nach dem anderen ausschalten kannst. Indem du das machst, übernimmst du wieder volle Kontrolle über dein Leben und kannst es so nach deinen Belieben formen und interessanter gestalten.

Interessantes Leben trotz Angst vor Veränderungen?

Wie alle haben manchmal Angst. Manchmal ist sie bewusst, manchmal nicht.

Die Angst ist durchaus in der Lage, unser Leben zu dominieren. Nämlich dann, wenn sie uns folgende Phrasen einflößt:

  • Warum willst du ausgerechnet jetzt etwas an deinem Leben ändern? Jetzt, wo es doch endlich so stabil läuft?
  • Nur weil du denkst, dein Leben wäre grau und eintönig? Es gibt eine Menge Menschen auf diesem Planeten, denen es deutlich schlechter geht als dir.
  • Aber ausgerechnet du musst dich jetzt beschweren, dass dein Leben dir zu eintönig ist.
  • Vor Langeweile ist noch niemand gestorben, also reiß dich zusammen und lebe dein schönes und stabiles Leben weiter.

Nach diesen Überlegungen gehen wir wieder in uns und denken, dass es eigentlich doch nicht so schlimm ist, wie es sein könnte. Unser Leben ist doch eigentlich ganz schön.

Darf ich an dieser Stelle kurz einhacken: Wie schlimm könnte es denn sein?

Meist lautet die Antwort: „Keine Ahnung. Alleine schon darüber nachzudenken macht mich unsicher genug“.

Das ist es – wir haben mehr Angst vor Unsicherheit als vor etwas anderem. Due Unsicherheit lähmt uns und erdrückt jede Initiative, etwas an unserem Leben nachhaltig zu verändern.

Es ist die Angst vor Unsicherheit, die uns davor zurückhält, um:

  • Nach einer längst überfälligen Gehaltserhöhung zu fragen
  • Wieder die Schulbank zu drücken, um den verpassten Abschluss nachzuholen, der uns neue Perspektiven eröffnen würde
  • Einen langweiligen und schlechtbezahlten Job zu kündigen
  • Eine dahinvegetierende Beziehung zu beenden
  • Etwas zu wagen, um nachher sein eigener Chef sein zu können
  • Das Leben so zu verbringen, wie wir es uns schon immer gewünscht haben

Die meisten Menschen sind lieber unglücklich, als etwas Wichtiges im Leben zu verändern und dadurch Unsicherheit zu riskieren.

Weil wir unseren Worst Case nicht klar vor Augen haben, erscheint er uns viel größer und negativer, als er tatsächlich wäre.

Die Lösung ist ganz einfach: Wir müssen uns genau vor Augen führen, wie der Worst Case im Falle des Scheiterns unserer Pläne aussehen würde. Und du wirst sehen, so schlimm wie durch die Unsicherheit hochgeschaukelt wird der konkrete Worst Case gar nicht sein.

Könnte das die Lösung sein, um wichtige Veränderungen endlich loszutreten und das Leben interessanter zu machen?

Ein paar Gedanken zum Schluss

Wenn wir unser eigenes Leben erst interessanter machen, steigern wie die Chance, interessante Menschen (vor allem Frauen) anzuziehen.

Die meisten von uns übernehmen keine bewusste Verantwortung für die Gestaltung des eigenen Lebens entsprechend ihrer wahren Wünsche und Erwartungen.

Wir messen äußeren Umständen viel größere Einflussmöglichkeiten auf unser Leben zu, als uns selbst.

Dadurch ziehen wir uns zurück, akzeptieren das Leben oft so wie es ist und nehmen dadurch eher eine passive Rolle in der Lebensgestaltung ein.

Die Angst vor Unsicherheit lähmt uns und nimmt uns jede Initiative, etwas Wichtiges in unserem Leben zu verändern, um es endlich interessanter und attraktiver zu gestalten.

Dabei ist der eigentliche Worst Case oft bei weitem nicht so schlimm als der ausgemalte. Wir kommen aber nicht darauf, weil wir uns so gut wie nie Gedanken über den konkreten Worst Case machen.

Die mögliche Lösung dieses Dilemmas wäre, uns den möglichen Worst Case einer geplanten Veränderung so genau wie möglich vorzustellen. Und ihn vielleicht sogar ein paar Tage real zu leben. Das würde höchstwahrscheinlich den Großteil unserer Angst vor Unsicherheit verpuffen lassen und uns vielleicht sogar dazu ermutigen, die geplante Veränderung umzusetzen.

Wir müssen uns nur die Ärmel hochkrempeln und etwas tun. Die Antworten auf unsere Fragen werden dann schon kommen.

Was denkst du?